P r o j e k t e
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14.Feb 2026 | 19:00
Amphiphilie
Trickster Orchestra & Konzerthausorchester Berlin
24.Feb 2026 | 20:00
Grenzerfahrungen
Trickster Orchestra x Bielefelder Studio
24.Apr 2026 | 19:20
TransTraditionale – Musikfest der globalen Gegenwart
Trickster Orchestra & inti figgis-vizueta
25.Apr 2026 | 20:00
TransTraditionale – Musikfest der globalen Gegenwart
Trickster Orchestra & Zara Ali
26.Apr 2026 | 20:00
TransTraditionale – Musikfest der globalen Gegenwart
Trickster Orchestra & Amen Feizabadi
08.May 2026 | 19:00
Internationale Maifestspiele
Grenzenlos! Ein Mosaik trans-traditioneller Gegenwartsmusik

TransTraditionale

Musikfest der Globalen Gegenwart

Musik lebt nicht in Kategorien, sondern in Beziehungen: In unendlichen neugebrachten und beigebrachten Möglichkeiten.

Naika Foroutan, 2025

Das 21. Jahrhundert ist geprägt von Bewegung, Verwandlung, neuen Gemeinschaften. Durch viele Jahrzehnte der globalen Migration stehen übliche Grenzziehungen zwischen Genres und Kulturen heute quer zu geographischen, ethnischen und zeitlichen Ordnungen. Dennoch entwickelt sich die zeitgenössische Musik in Europa noch immer bemerkenswert nah entlang der Klangsphären des letzten und vorletzten Jahrhunderts. Doch etwas tut sich: An vielen Orten haben sich Musiker:innen über Genregrenzen hinweg zusammengetan, um nach neuen Orchesterformen und Klängen zu suchen. Sie wollen das unbeschreiblich große Potenzial der globalen Klangvielfalt direkt vor der Tür nutzen – nicht, um dadurch Diversität zu erreichen, sondern um eine neue künstlerische Komplexität zu ermöglichen, die eine weitaus größere kreative Tiefe verspricht.

Vom 24.–26. April 2026 veranstaltet das Trickster Orchestra die erste Ausgabe der TransTraditionale, seinem Musikfests der globalen Gegenwart! Über drei Tage trommelt es im Berliner Radialsystem einige der virtuosesten Solist:innen, Komponist:innen und Ensembles der postmigrantischen Avantgarde zusammen und stellt sie erstmals als zentrale und klanglich hochinnovative Szene des zeitgenössischen Musikgeschehens vor. Das Festival erkundet neue Kosmen zeitgenössischer Klangsprachen zwischen Improvisation und Komposition, globalen Instrumentierungen und postmigrantischen Perspektiven. Das Festival versteht sich als Impuls hin zu einer klanglichen Gegenwart in der Kunstmusik, die sich jenseits westlich geprägter Avantgarde-Kanonisierung entfaltet. Es öffnet so Wege, auf denen die zeitgenössische Musik anschlussfähig für eine postmigrantische, offene und vielfältige Gesellschaft wird.