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EINE GEMEINSAME, ZEITGENÖSSISCHE SPRACHE ENTDECKEN

Das Trickster Orchestra tritt in wechselnden Besetzungen und Größen auf. Zu seinem Kollektiv gehören herausragende Musiker:innen und Sänger:innen aus Genres wie der elektronischen und Neue Musik, globalen klassischen Musiktraditionen, Jazz, der Alten Musik, Weird Pop und freier Improvisation. Das Ensemble stellt diese nicht lediglich nebeneinander, sondern entwickelt kollektive Erarbeitungsformen auf Augenhöhe, um zu einer zeitgenössischen Musiksprache der radikalen Vielfalt zu finden.

Ausgehend von der Überzeugung, dass heutige künstlerische Praxis nicht mehr in Kategorien des 19. und 20. Jahrhunderts stattfinden kann, entwirft das Trickster Orchestra eine Neue Musik, die über getrennte Genres und Kulturen hinausgeht. Traditionen und Fertigkeiten werden zu Werkzeugen der nachahmenden Improvisation, die musikalische Innovationen erlaubt. Auf diese Weise eröffnet das Orchester völlig neue Klangerfahrungen.

BIOGRAFIE DES ENSEMBLES

Das Trickster Orchestra wurde 2013 von Cymin Samawatie, Ketan Bhatti und Philip Geisler gegründet.

Ihr Ziel war es, herausragende Solist:innen verschiedenster Musiktraditionen in einer neuen Form kollektiv geschaffener zeitgenössischer Musik zu vereinen und so die virtuose freie Musikszene zu stärken. Die Multiplikation der Perspektiven sollte zur Vervielfachung der künstlerischen Möglichkeiten führen, um eine größere kreative Tiefe und Komplexität in der zeitgenössischen Musik zu finden.

In den folgenden Jahren entwickelte das Trickster Orchestra seinen aus radikaler Vielfalt und musikalischer Multiperspektivität geborenen Ansatz einer trans-traditionellen Musik in der Tonhalle und beim Asphalt Festival Düsseldorf, beim Silk Road Festival Baku, beim Tonlagen Festival Hellerau, bei Borusan Istanbul, in der Bundeskunsthalle Bonn, im Radialsystem Berlin, in der Komischen Oper, der Staatsoper Mannheim, in der Elbphilharmonie Hamburg sowie bei Kontraklang und im Konzerthaus Berlin weiter. Es folgten Residenzen wie in Ludwigshafen, neue Kollaborationen wie etwa mit der Jungen Norddeutschen Philharmonien und neue Formate wie das Radio-Hörstück mit der SWR2-Jetztmusik.

Im Jahr 2021 veröffentlicht das Ensemble seine erste Albumaufnahme beim Münchener Label ECM Records. Seitdem stellt es seine Arbeitsmethoden, künstlerischen Anliegen und gesellschaftspolitischen Standpunkte im orchestereigenen Trickster Podcast auf Spotify, Deezer und Apple Podcasts vor.

2022 erhielt das Trickster Orchestra den Deutschen Jazzpreis als Bestes Großes Ensemble und den TONALi Musikpreis „Mut zur Utopie“ in der zeitgenössischen Musik. Die künstlerische Co-Leiterin des Ensembles Cymin Samawatie erhielt u.a. für ihre Arbeit mit dem Trickster Orchestra den Berliner Jazzpreis 2022. 2023 wurden die künstlerischen Leiter:innen Cymin Samawatie und Ketan Bhatti mit dem Deutschen Musikautor:innenpreis ausgezeichnet.