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Wittener Tage für Neue Kammermusik

AudioVisionen

Klang-Miniaturen zwischen Kunst und Musik

„We don’t see images and hear sounds as separate channels, we audio-view a trans-sensory whole.“

Michel Chion

Das 16. bis 18. Jahrhundert war eine Zeit der musikalischen Innovationen in Indien. Die Ausstellung „Rhythmus und Farbe“ erkundet, wie Musik dieser Zeit in Malerei dargestellt wurde. Musiker*innen aus einem geografischen Raum von Iran bis Indien wurden von den Höfen gefördert und experimentierten mit eigenen Kombinationen aus melodischen Modi, rhythmischen Strukturen und Klangfarben.

In der Reihe audioVisionen nimmt das Trickster Orchestra diese Verflechtungen von Bild und Klang auf: Kurze Klanginterventionen binden die Instrumente der Malereien in musikalische Live-Performances im Buchkunstkabinett des Museums ein. Sie laden dazu ein, sich während des Museumsbesuchs historischen Bildern auf neue Art zu nähern. In Improvisationen übersetzen herausragende Solist*innen die Themen, visuellen Rhythmen, Kolorite und Motive der Malerei in zeitgenössische Klangbilder. Im musikalischen Gespräch mit den Albumblättern lösen sich die Instrumente ein Stück von ihren Traditionen, um unserer verflochtenen Gegenwart Ausdruck zu verleihen. Es entsteht ein klanglicher Umschlag, der den Blick weitet und über das Ohr neue Seherfahrungen verspricht. Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung sind insbesondere eingeladen, an den Performances im Buchkunstkabinett teilzunehmen.

Die audioVisionen werden kuratiert von Philip Geisler (Trickster Orchestra / Fellow des 4A_Laboratory: Art Histories, Archaeologies, Anthropologies, Aesthetics des Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz).

 

TERMINE

„Equilibrium“ – 23. Mai, 16:30
Sebastian Dreyer – Surbahar
Ravi Srinivasan – Pakhavaj

 

„Verflechtungen“ – 15. Juni, 16:30
Asal Karimi – Kemenche
Mohamad Fityan – Nay

 

Finissage „Feste und die Jahreszeiten“ – 25. Juni, 16:30
Dr. Sumeet Anand Pandey – Dhrupad Vocals & Tanpura
Roshanak Rafani – Daf